MÄNNERVESPER

Insektensterben – und was wir dagegen tun können“

Das Treffen des ökumenischen Männervespers der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Ruppertshofen zum Thema „Insektensterben – und was wir dagegen tun können“ fand sehr großen Zuspruch.

Mit fast 30 Teilnehmern konnte ein „Besucherrekord“ verzeichnet werden.

Armin Dammenmiller aus Herlikofen, Vorsitzender des NABU Schwäbisch Gmünd, brachte dieses wichtige Thema den interessierten Besuchern nahe. Anhand verschiedener Statistiken, die die Entwicklung der letzten 30 Jahre in den Blick nahmen, zeigte er detailliert auf, dass ein großer Rückgang der Insektenpopulation in Mitteleuropa zu verzeichnen sei.

Manch einer der Anwesenden erinnerte sich noch an das mehrmalige Putzen der Windschutzscheibe im von Frühjahr bis Sommer, das in den letzten Jahren immer weniger notwendig wurde. Diese Entwicklung, so Armin Dammenmiller, ist menschengemacht: Durch den Einsatz von immer effizienteren Insektengiften, das Verschwinden der Lebensräume der kleinen Insekten kommt eine Entwicklung in Gange, die noch große Auswirkungen auf die Menschen selbst haben wird.

Denn Insekten sind Nahrungsgrundlage für weitere Tiere wie v.a. Vögel. Dammenmiller sprach schon von einem „Stillen Frühling“. Insekten sind wichtig zum Bestäuben der Blüten und für das Zersetzen von pflanzlichem Material. Gegen das Insektensterben kann jeder etwas tun, z.B. im Einsatz für eine ökologische Landwirtschaft und indem Lebensräume für Insekten belassen oder neu geschaffen werden.

Schottland und seine Whiskey - Whiskey Tasting beim Männervesper

Zum zweiten Mal war Volker Stahl aus Urbach zu Gast beim ökumenischen Männervesper in Ruppertshofen, um mit den Anwesenden ein Whisky-Tasting durchzuführen.

Aufgrund seiner zahlreichen Reisen nach Schottland hat sich der Referent besonders auf die Gerstenbrände dieser Region spezialisiert. In eindrücklichen Bildern brachte er die raue aber sehenswerte Landschaft des nördlichen Teils der britischen Insel den Teilnehmenden nahe.

Ebenso erfuhren die interessierten Zuhörer viel Wissenswertes über die Herstellung, Lagerung und Verkostung des „Lebenswassers“, wie der Whisky in der gälischen Sprache genannt wird.

Volker Stahl hatte insgesamt vier verschiedene Whiskys dabei – von eher fruchtigem Aroma aus ehemaligen Sherry Fässern, über eine hochprozentige Fassabfüllung, die man mit Wasser verdünnt verkosten konnte, bis hin zu einem rauchigen Whisky, der sein Aroma durch das Verbrennen von Hochlandtorf während der Trocknung der Gerstenkörner erhielt. Ein Imbiss und die Gelegenheit zum Nachfragen rundeten den gelungenen Abend ab.