Das Kreuz-und-Quer-Team der Evangelischen Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen lädt ein

Jahresplan 2020

Sommernachtskino

Das Sommernachtskino, das unsere Kirchengemeinde am vergangenen Wochenende zum ersten Mal auf dem Kirchplatz veranstaltete, fand auch trotz Corona-Einschränkungen regen Anklang. Die Gäste genossen es sichtlich an den fest reservierten und ansprechend dekorierten Tischen Platz zu nehmen und sich von den Mitarbeitenden mit Getränken und Snacks bedienen zu lassen.

Der Kirchplatz bot eine wunderschöne Atmosphäre mit Ausblick auf die Kaiserberge und den beiden Kirchen im Hintergrund. Der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ hatte die Kindheit des bekannten Komikers Hape Kerkeling zum Inhalt.

Herzlichen Dank dem treuen Mitarbeiterteam für Ihren tollen Einsatz.

Oh what a wunderful Sunday

Brunchgottesdienst in Spraitbach

Zu einem Gottesdienst für Leib und Seele lud das Kreuz-und-Quer-Team der evangelischen Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen ins evangelische Gemeindehaus ein.
Das zehnköpfige Team hatte sich große Mühe bei den Vorbereitungen gemacht, um den Besucherinnen und Besuchern einen schönen Sonntagvormittag zu gestalten. Der Saal im evangelischen Gemeindehaus war liebevoll dekoriert. Die fast 60 Gäste erwartete ein Buffet mit kalten und warmen Speisen zum Brunchen, das keine Wünsche offenließ und so wurde gleich zu Beginn fröhlich miteinander angestoßen.

Pfarrer Stephan Schiek begrüßte Elke Knötzele von der Kulturscheune Zumhof, die mit ihrem Akkordeon die Veranstaltung musikalisch gestaltete. Als Eingangsstück war das israelische Volkslied Hineima tov uma najim zu hören, das sie zusammen mit Ihrem Schüler Jesse vortrug.

Der erste Teil des späten Vormittags war für das leibliche Wohl reserviert. „Gigantisch. Warum haben wir das nicht schon früher gemacht?,“ waren begeisterte Kommentare zu hören. Im zweiten Teil feierten die Besucher miteinander einen musikalischen Gottesdienst. Elke Knötzele hatte zahlreiche bekannte Hits – von Schlager über Pop- und Gospelmusik – ausgesucht, in die die Gäste fröhlich miteinstimmten.

„Was macht den Sonntag zum Sonntag?“ war das Thema, mit dem sich Pfarrer Stephan Schiek in einem humoristisch auf schwäbisch vorgetragenem Theaterstück befasste. Ausgehend von fünf Tipps für einen gelungenen Sonntag machte er sich Gedanken, inwiefern der gesetzlich geschützte Sonntag der „Arbeitsruhe“ und der „seelischen Erhebung“ diene. Für die Christen gehöre dazu eine gottesdienstliche Feier, in der sie sich an den Ruhetag Gottes, der schon in den zehn Geboten erwähnt wird und an die Auferstehung Jesu am Ostersonntag erinnern. Dazu gehöre sich all dessen zu vergewissern, was die christliche Hoffnung ausmache. Wenn auch viele mit dem althergebrachten Rahmen heutzutage wenig mit seelischer Erhebung in Verbindung bringen können, sei es dennoch wichtig, sich miteinander Gedanken zu machen, wie der Sonntag als christlicher Feiertag weiterhin gefeiert werden könnte.
Mit großem Applaus bedankten sich die Gäste bei allen Mitwirkenden, denn sie hatten – wie es der Titel versprach – einen wundervollen Sonntag erlebt.

Tansania – was für eine Reise

Lisa und Janis Fels - Vikare in den evangelischen Kirchengemeinden Göggingen-Leinzell bzw. Ruppertshofen und Spraitbach - verbrachten während ihres Theologiestudiums ein Jahr in Tansania

An der Lutherischen Universität nahe Arusha und auf Reisen kamen sie in Kontakt mit den Menschen des Landes. Von diesen Erlebnissen berichteten sie im evangelischen Gemeindehaus in Spraitbach im Rahmen einer Veranstaltung des Kreuz-und-quer-Teams, eine Gruppe von Mitarbeitenden, die Angebote für Erwachsene in Ruppertshofen und Spraitbach organisiert.

„Tansania – was für eine Reise?“ Unter dieser Fragestellung führten Lisa und Janis Fels durch ihre Erinnerungen, die sie mit kleinen Szenen aus dem Alltag, Fotos und Videoclips anschaulich präsentierten. Zum einen war es für die beiden eine Studienreise – zwei Auslandssemester studierten sie Theologie in einem ganz anderen Kontext, was neue Horizonte und Sichtweisen eröffnete. Es war aber auch eine Reise ins Fremde: Das Land Tansania bietet beeindruckende Landschaften, eine exotische Tier und Pflanzenwelt sowie eine für uns Europäer fremde Kultur mit eigenen Bräuchen und Ritualen.

Das letztere machte den Aufenthalt auch zu einer Zeitreise in die Vergangenheit: „Offenes Kochen über dem Feuer ist üblich in Tansania“, berichtet Lisa Fels, die als Frau öfters mal in eine Küche schauen durfte, während Janis Fels bei den Männern im Wohnzimmer sitzen bleiben durfte oder musste. „Frauen und Männer haben noch getrennte Lebensbereiche und auch die Hierarchien sind stärker ausgeprägt als bei uns,“ berichten die beiden. „Jedoch ist das Gemeinschaftsgefühl und das Aufgehoben sein in der Familie und Dorfgemeinschaft viel größer als hierzulande.“ Für Lisa und Janis Fels war der Aufenthalt in Tansania auch eine Reise zu Glaubensgeschwistern: „Die christlichen Kirchen wachsen hier und Feste wie Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten oder Beerdigungen werden ganz im Sinne der afrikanischen Kultur gefeiert.“

Als Fazit stellten die beiden Vortragenden ihren Aufenthalt als eine Reise zu Freunden dar: „Beziehungen sind ganz wichtig und wir haben während unseres Aufenthaltes gute neue Freunde gefunden, zu denen wir weiterhin Kontakt halten.“

Den Abend hatte der Chor Cantemus der Spraitbacher Kirchengemeinde mit dem Lied „Kumba ya my Lord“ eröffnet. Nach dem Vortrag blieben die Gäste noch gerne zusammen, um sich über das Gesehene und Gehörte auszutauschen.